Facebooks Cover des Monats   

 

 

 

Den Urlaub überleben″

 

Nach dem erfolgreichen gedruckten Buch mit über tausend Reise-Tipps im Münchner Beck Verlag von 1763 (erste Auflage war in 7 Monaten vergriffen) liegt jetzt der aktualisierte und erweiterte Text in Form von 2 E-Büchern vor:

 

1. ″Sicher und gut Reisen -- 1001 Tipps für    

     Weltreisende"

 

2. ″Gefahrloser Reisen – den Urlaub überleben

 

 

Einige Media-Kritiken zur gedruckten Originalausgabe

 

Praxisbewährte und unterhaltsam präsentierte Tipps ... (Spiegel Spezial), Wirklich alles rund ums Reisen ... wärmstens zu empfehlen ... (Hessischer Rundfunk), Die Tipps sind unbezahlbar ... spannend wie Krimis ... (Radio Hundert, 6), Gut lesbar, amüsant, informativ, unterhaltsam ... (Süddeutscher Rundfunk), Packend und kompetent geschrieben ... (Südwest Presse), Das unentbehrliche Reisebuch ... (Funk Uhr), Locker und flockig geschrieben, viel Lesespaß ... (Dates), Zu jeder nur erdenklichen Situation Ratschläge und Tipps ... eine wertvolle Fundgrube an Informationen und Anregungen... (Amazon.de), Der ehemalige Bankjurist Müller hat ein unterhaltsames Buch geschrieben, nicht nur für Traveller, sondern auch für zaudernde Nichtreisende. Mit drastischen Fällen steht das Buch auch jenen Rede und Antwort, die stets mit sorgenvoller Miene fragen: “Ja, ist Reisen denn nicht gefährlich?” Keine Sorge, nach dieser Lektüre fragen die nicht mehr ... ″ (Die Zeit)

 

Klappentext

 

Beide E-Bücher haben längere Passagen gemeinsam:

(Fast) alle Tricks der internationalen Gangster, Rasierklingen-Schlitzer, Räuber, Taschendiebe in Flughafen, Zug, Hotel, auf der Straße, am Geldautomaten und Insider-Tipps zur Vermeidung. Was tun bei Entführungen, Hotelbränden, Katastrophen? Wie machen Sie Ihr Hotelzimmer einbruchssicher? Wie verhalten Sie sich in gefährlichen Situationen im Ausland, wenn korrupte oder falsche Amtsträger zudringlich werden? Wie finden Sie den sichersten Platz im Flugzeug, Bus, in der U-Bahn? Überlebens-Techniken für den Großstadt-Dschungel. Sichere Verstecke für die große Reisekasse? Reisen für Frauen allein, Schwarzmarkt-Tricks. Missverständnisse, Benimm, Probleme. Religionen und Gefahren durch Unkenntnis. Erste Hilfe und Sanitätsmaßnahmen bis zur Notfall-Geburtshilfe.

 

E-Buch1 ″Sicher und gut Reisen″ bietet zusätzlich Reisevorbereitung, Reiseplanung, Reisen für Senioren, für Behinderte, mit Kindern, mit Haustieren. Reisen mit eigenem und fremden Fahrzeug. Do-it-yourself-Ausbau eines Wohnmobils. Tipps für Gepäck und Souvenirs. Im Ausland leben. Car-Sharing. Auto-Stopp. Unterwegs zu Fuß. Auf all das und vieles mehr gibt dieser no-nonsense Ratgeber eine Antwort. (Fast) alles übers Reisen. Viel Wissen für die große weite Welt in einem einzigen Buch!

 

E-Buch 2. Gefahrloser Reisen vertieft die Sicherheit für Ihre Person und Ihre Habseligkeiten. Die heute so häufigen Angriffe werden so präzise dargestellt, dass ihre Abwehr zum Instinkt wird, der Leben und Gesundheit retten kann. Buch 2 ist wegen seiner besonderen Aktualität, den großen behandelten Gefahren das empfehlenswertere Angebot, wenn Sie nicht ein Thema aus Buch 1 besonders interessiert.

 

Autor

 

Der Verfasser Dr. Klaus G. Müller war – in einer früheren Inkarnation – als Volljurist im internationalen Bankgeschäft in Düsseldorf, New York, Brüssel, Luxemburg und Rom tätig. Bei Geschäfts- und Urlaubsreisen verfiel er der "Droge Reisen". Daher durchstreift er seit langen Jahren die fünf Kontinente.

 

Weitere Bücher von ihm:

 

"Hilfe, Hochwasser! Was tun?" im Droste Verlag, später E-Buch in der Bertelsmann Gruppe, bis sie den Bereich aufgab. Es erscheint unter dem Eindruck der letzten verheerenden Fluten demnächst als Gratisausgabe, ein Geschenk an Leidensgenossen des Rhein-Anrainers.

 

Und da er ein chinesisches Herz hat "Eine Prise China. Schnupftabakflaschen - Spiegel der chinesischen Seele", eine kulturgeschichtliche Plauderei über das Reich der Mitte in deutsch und englisch bei Böhlau Wien (vergriffen, aber im Zweitmarkt zu finden).

 

In Vorbereitung ist ein Manu über Geschäftsreise-Ratschläge.

 

Inhaltsverzeichnis von E-Buch 1 ″Sicher und gut Reisen″

 

Vorwort - Reisevorbereitung - Reiseplanung - Das liebe Geld - Diebe, Betrüger, Räuber - Sicherheit - Gesundheit - Gepäck - Abreise - Ankunft - Erreichbarkeit - Info unterwegs - Reisemöglichkeiten im fremden Land - Missverständnisse - Benimm - Probleme - Souvenirs, Souvenirs - Wege zum Himmelreich (Religionen) - organisiert Reisen - ökologisch Reisen - Reisen als Frau allein - Reisen für Best-ager der Generation 50 plus - Reisen Behinderter - Reisen mit Kindern - Reisen mit Haustieren - Im Ausland leben - Reisen mit eigenem Fahrzeug mit Anleitung zum Selbstausbau eines Wohnmobils – Car-sharing - Mitfahr-Zentralen - Autostopp - Unterwegs zu Fuß - Nachwort – Anhang

 

Inhaltsverzeichnis von E-Buch 2 Gefahrloser Reisen

 

Vorwort – Terrorismus – Gefahren für Leib und Leben – Entführungen – Sicherheit beim Autofahren – Schutz für Ihre Gesundheit – Benimm und seine Abgründe – Religionen – Angriffe von Dieben, Betrügern, Räubern auf Kriegskasse und Gepäck – Das liebe Geld & Co. – Schwarzmarkt-Tricks – Gefahren für allein reisende Damen – Notfall-Nummern – Probleme, neudeutsch FAQ – Nachwort – Anhang – Übersetzungshilfe.

 

Keywords

 

Reisen, Tipps, Gesundheit, Gefahren, Sicherheit, Gangstertricks, Diebstahl, Betrug, Raub, Religionen.

 

Bestellung


Das E-Buch 1 ″Sicher und gut Reisen″ kann bei amazon.de http://amzn.to/17ihjzu für 9.50 €,
das E-Buch 2 “Gefahrloser reisen“ bei amazon.de:
http://amzn.to/14WYv8G oder Barnes & Noble: http://bit.ly/135Wl7D für 3.99 € bestellt werden. Buch 1 erscheint demnächst als gedrucktes Buch für 36 €. Wenn Sie jetzt schon lieber von Papier lesen, können Sie natürlich das E-Buch ausdrucken (lassen). Das macht es auch als Geschenk substanzieller.

(Die Links sind aus Platzgründen und zwecks leichterer Übermittlung geshortet. Sie führen zu E-Büchern der Kindle-Edition, die durch gratis Kindle Lese-Apps auch auf PC wie Windows 7, 8, XP, Vista, Mac, iPhone, iPad, iPod, Android Tablet lesbar sind. Wer nicht unbedingt aus Liebe zu amazon.de von der Umwandlung Gebrauch machen will, kann natürlich bei Barnes & Noble direkt sein Buch 2 in seinem Format bestellen. (s. o.) Zur Umwandlung bei amazon.de siehe http://amzn.to/18XJ1ot oder http://amzn.to/15aNUYy. (Manchmal lassen sich Links nicht aufrufen. Dann hilft speichern und in google.de eingeben.Natürlich können auch die Titel gegoogelt werden.))


Englisches E-Buch bei ebooks-library.com: press release http://bit.ly/16g986G, website + excerpts http://bit.ly/UkzvVi.

 

Französisches gedrucktes Buch “Survivez à Vos Vacances“: Éditions Bachari, Paris, 18 €. (Beide enthalten im Wesentlichen den Inhalt von E-Buch 1.)

 

Presse-Kontakt

 

Dr. Klaus G. Müller, unabhängiger Autor,

 

z. Z. auf längerer Reise in Afrika. Rückruf kann aber nach Lock-Email mit gewünschter Uhrzeit versucht werden.

 

Email: sicher.reisen at gmail dot com (entstellt wegen Spam-Robotern).

 

Leseprobe

 

Kamel-Safaris

 

In Wüstennächten gibt ein Kreis von kleingeschnittenen Zwiebeln um den Schlafplatz einigen Schutz vor den schwarzen Käfern, die sonst durch die Wärme und den Kamel-Geruch der Decken angelockt werden. Ein Salzring oder Petroleum-Ring hilft auch, zudem gegen Schlangen.

 

Halten Sie nachts stets einen Respekt-Abstand von Kamelen, die oft im Schlaf kräftig um sich treten. Leider können falsch behandelte Tiere auch am Tag gefährlich sein und eine Hand glatt abbeißen bzw. abreißen, indem sie den Kopf kräftig nach oben schwingen. Wenn ein unfreundliches Kamel einmal Ihre Hand erfasst, greifen Sie sofort mit der anderen Hand in Zaumzeug, Mähne, Ohren, am besten Nüstern, um seinen Kopf unten zu halten, bis es die Zähne wieder öffnet.

 

Übrigens gehört es zur Wüsten-Etiquette, beim Durchreiten von Ortschaften vom Kamel abzusitzen. Es gilt als unhöflich, vom Hochsitz auf dem Rücken der Kamele herab auf die Flachdächer oder in Behausungen in das Reich der Frauen zu schauen. In einigen moslemischen Gebieten ist es sogar gefährlich, einen Blick zu riskieren. Harem heißt auf Arabisch bekanntlich "verboten". Daher waren früher Muezzine meist Blinde, die vor der Zeit der Tonbänder und Lautsprecher vom hohen Minarett zum Gebet riefen.

 

Aloe Vera

 

Ich kenne nur ein gutes fertiges Präparat, das einen noch so intensiven Sonnenbrand zuverlässig wegnimmt: Tschamba-Fie, das wässrige österreichische Alpinistenmittel. Wenn Sie es vor Ihrer Abfahrt in Ihrer Drogerie nicht finden oder es vergessen, kann eine Pflanze helfen: Aloe Vera, eine agavenartige Lilienpflanze, die beim Aufschneiden einen gallertartigen Saft absondert. Dieser heilt – mehrfach aufgetragen – den Sonnenbrand. Die auch für Kosmetika verwendete Wunderpflanze wurde schon in einem ägyptischen Papyrus aus dem 16. vorchristlichen Jahrhundert erwähnt. Auf Wunden aufgelegte Aloe-Scheiben lassen – wie man seit der Anwendung bei Hiroshima-Opfern weiß – Verletzungen schneller heilen. In den USA angestellte Versuche haben gezeigt, dass Aloe Vera bei Brandwunden eine um 40% schnellere Heilungsrate hat als die üblicherweise in Spezialkliniken verwendeten Silbernitrate und Silbersulphadiazine. Sie können den Saft auch auf andere Wunden, Ekzeme usw. träufeln, damit sie schneller heilen. Ich habe den Eindruck, dass er auch bei Insektenstichen den Juckreiz mildert. Wenn Sie die Pflanze nicht finden: Der Saft wird in vielen Ländern als Soltan flaschenweise angeboten. Die Anwendung wird intensiviert, wenn man Plastik von einer Einkaufstasche darüber bindet. Das drückt den Wirkstoff in die Haut. All das ist noch nicht durch wissenschaftliche Reihenversuche bestätigt.

 

Vorsicht! Aloe-Vera-Saft macht hässliche Flecken in Wäsche und Bettwäsche, die nur schwer zu entfernen sind.

 

Lästige Erkältungen

 

Sie wissen, dass man in heißen Klimazonen viel Flüssigkeit zu sich nehmen muss, 5-10 l täglich in der Wüste. Wenn man des Guten zu viel tut, kommt man allerdings aus dem Kreislauf Schwitzen-Trinken-Schwitzen nicht heraus und dann genügt die erste Klimaanlage, ein Ventilator-Hurrikan, eine frische Seebrise, um eine Erkältung auszulösen, gegen die man dann wieder mit Schal-um-den-Hals, Füße-Warm-Halten, Rhinopront-Tabletten oder sehr wirksame lokale Produkte wie Decolgen in Asien, Congestal in Ägypten (fragen Sie in anderen Ländern in der Apotheke nach anderen Mitteln) angehen muss. Ein guter Hinweis darauf, ob Sie genug Flüssigkeit aufnehmen, ist die Häufigkeit des Wasserlassens und die Farbe des Urins. Wenn ersteres selten und letztere dunkelgelb oder orange wird, müssen Sie mehr trinken. Erfahrene Tropenreisende kontrollieren das ständig automatisch.

 

Höhenkrankheit

 

Mit der Höhenkrankheit werden Sie Bekanntschaft machen, wenn Sie zu Fuß, per Bus oder mit dem Flugzeug Höhen ab ca. 2.500-3.000 m (Hochgebirgspässe und Städte wie Lhasa, Leh, La Paz) erklimmen, ohne dass Ihr Körper genug Zeit zur Anpassung durch Bildung zusätzlicher roter Blutkörperchen hatte. Die Symptome sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen. Es helfen Entspannung, Ruhe, Vermeidung von Anstrengungen, viel Trinken, damit das Blut dünnflüssig wird. Ärzte empfehlen 3-4 Liter am Tag. Dabei werden Kaffee und Alkohol nicht eingerechnet, da sie dem Körper Flüssigkeit entziehen. Nehmen Sie evtl. eine Aspirintablette, besser Panadol (Paracetamol). Machen Sie es in Südamerika wie die Südamerikaner: Kauen Sie Coca-Blätter. Noch besser ist, es gar nicht erst soweit kommen zu lassen, sondern sich in "Basiscamps" wie die Mount Everest-Bezwinger langsam auf den Gipfelsturm vorzubereiten. Sleep low, climb high!

 

Schlangenbisse

 

Die Gefahr von Schlangenbissen wird häufig übertrieben. Schlangen beißen im Allgemeinen nur, wenn sie sich angegriffen fühlen, z. B. wenn man auf sie tritt. In Gefahrengebieten tragen Sie zur Vorsicht knöchelhohe Schuhe. Noch wichtiger ist es, beim Gehen durch höheres Gras und Unterholz die Füße etwas über den Boden zu schleifen, fest aufzutreten, evtl. sogar mit einem Stock auf den Boden zu schlagen, um durch die Erschütterung Schlangen zu warnen und zur Flucht zu veranlassen. Schreien ist nutzlos, Schlangen können nicht hören.

 

Sollten Sie doch einmal gebissen werden, versuchen Sie, die Schlange zu töten und mitzunehmen, damit ihre Art bestimmt und eventuell das richtige Gegengift gespritzt werden kann. Falls das nicht möglich ist, merken Sie sich Farbe, Zeichnung, Größe. Bisse von Giftschlangen haben zwei charakteristische Zahn-Male. Wichtig ist, Ruhe zu bewahren. Das Gefährlichste an den meisten Schlangenbissen ist der Schock des Gebissenen und die Todesfurcht, die sogar zu Herzproblemen führen kann. Vielleicht beruhigt es Sie, dass selbst in Australien, das weltweit die größte Zahl giftiger Reptilien hat, kaum ein halbes Dutzend Todesfälle pro Jahr vorkommen. Bei 30-50% der Giftschlangenbisse – je nach Gattung – gelangt nur wenig oder gar kein Gift in den menschlichen Körper. Bei der besonders gefürchteten Seeschlange ist sogar nur jeder fünfte Biss giftig.

 

Tod beim Schwimmen

 

Es ist erschreckend, wie viele Touristen in vielen Urlaubsorten Jahr für Jahr ertrinken. Oft sind es die Unvorsichtigen, die ihr eigenes Können überschätzen und zu weit ins Meer hinaus schwimmen. Das macht gegen die Wellen Spaß, da man unter ihnen her taucht und dadurch schnell vorwärtskommt. Auf dem Rückweg zum Ufer kommen die Wellen nun plötzlich von hinten und erwischen manchen gerade dann, wenn er schon ausgeatmet hat. Dann überrollen ihn Wasser und Gischt einer großen brechenden Welle im Augenblick des verkrampften Einatmens. Mund, Kehle und Lungen sind plötzlich voll Wasser. Panik, vielleicht Schock, schlimmstenfalls einer mehr in der Todesstatistik. Das haben wir Rettungsschwimmer bei den Befragungen einiger Leute, die wir aus der Brandung geholt haben, als einen der Haupt-Problemfälle herausgehört. Beobachten Sie stets die Wellen, beim Zurückschwimmen zum Land eventuell aus der Rückenlage. Wenn Ihnen Rückenschwimmen nicht liegt, schauen Sie sich immer wieder um, regulieren Sie die Atmung entsprechend dem Wellenrhythmus (einatmen, kurz bevor die Welle Sie erreicht!) und halten Sie sich jeweils möglichst lange vor der Welle, da Sie so in Richtung Ufer getragen werden. Untertauchen Sie eine besonders große Welle. Oft ist es die siebente einer Serie – danach flaut die Bewegung meist etwas ab. Über das Warum schreiben Sie vielleicht mal eine Doktorarbeit.

 

Wenn Sie es können, benutzen Sie die Wellen zum Body-Surfen. Es ist eine der schönsten Sportarten. Australier sind Meister darin. Kurz bevor die Welle Sie erreicht, kraulen Sie wild los in Richtung Ufer. Halten Sie die Beine hoch, den Kopf etwas nach unten und strecken Sie beide Hände vor, nach oben angewinkelt, um zusätzlich Auftrieb zu schaffen und den Kopf zu schützen, falls die Welle Sie kopfunter auf den Grund drückt. In dieser "Bananen-Haltung" nimmt Sie die Welle mit und Sie schießen im Idealfall in ein paar Sekunden ein paar Dutzend Meter weit übers Wasser.

 

Wenn Sie kein sehr sicherer Schwimmer sind, erwägen Sie, in unbekannten Gewässern eine Trillerpfeife um den Hals zu binden. Sie trägt weit und wird Ihnen im Fall von Problemen (Krampf, Abtreiben, Ermüdung, Panik) oft Aufmerksamkeit und Hilfe bringen.

 

Da das Hin- und Herschwenken eines hoch gestreckten Arms von einem fröhlichen Winken nicht zu unterscheiden ist, haben wir Taucher das seitliche Aufschlagen der flachen Hand auf die Wasseroberfläche international zum Zeichen für Hilferuf erklärt. Vielleicht machen Sie zur Sicherheit beides abwechselnd. Während Sie auf Hilfe warten oder ganz allgemein, wenn Sie eine Weile keine Kräfte unnütz vergeuden, sich ausruhen wollen, halten Sie sich mit der Kreuzhaltung "toter Mann" an der Oberfläche: Rückenlage, Kopf nicht krampfhaft aus dem Wasser gestreckt, sondern halb eingetaucht von selbst auf dem Wasser schwimmend, Arme seitwärts, besser etwas nach oben kopfwärts ausgestreckt, damit die Füße nicht untergehen, Luft möglichst in der Lunge halten, nur kurz ausatmen und sofort wieder einatmen, um möglichst viel Auftrieb zu erreichen. Sie können so stundenlang ohne Kräfteverbrauch auf dem Wasser liegen. Probieren Sie es aus, damit Sie im Bedarfsfall die Ruhe und das Sicherheitsgefühl finden, die dieses Schweben auf dem Wasser vermittelt.

 

Gefährlicher Flughafen-Trick

 

Bei Ihrer Ankunft im Flughafen steht ein Mann mit einem Schild. Darauf steht Ihr Name und Ihr gebuchtes Hotel. Der Mann stellt sich als Fahrer des Hotels vor. Damit hatten Sie eigentlich nicht gerechnet. Aber mit Namen und Hotel wird es wohl seine Richtigkeit haben. Was Sie nicht wissen, ist, dass die Information telefonisch von einem Flughafenangestellten durchgegeben wurde, der Ihre Eintragungen auf Ihrer Einreisekarte sah. Nun kann der Ganove Sie auf sehr teuren Umwegen, mit einem Taxameter mit zwei- bis zehnfachem Tarif-Umlauf ins Hotel fahren oder Sie an eine stille Stelle bringen, wo ein paar Gangster mit einer schönen Messer-Sammlung warten. Auch eine Entführung droht. Rufen Sie besser zur Vorsicht im Hotel an, um sich zu vergewissern, ehe Sie einsteigen.

 

Flughafen-Trick II

 

Einige kriminelle Phantasie steckt auch hinter dem neuesten Flughafen-Trick: Sie legen Ihre Reisetasche, Koffer, Computertasche oder Handy, Portemonnaie, Kamera auf das Transportband der Durchleuchtungsanlage und wollen durch den Metalldetektor schreiten. Da drängelt sich ein Mann vor Sie, der allerlei metallenen Krimskrams in verschiedenen Taschen hat und daher mehrmals durch die Schranke gehen muss. Wenn er endlich fertig ist und Sie durchkommen, hat ein Komplize am anderen Ende des Tunnels längst Ihre Siebensachen vom Band genommen und ist in der Menge verschwunden. Versuchen Sie, Ihren "Vorgänger" festzuhalten. Der Komplize wird ihn wahrscheinlich mit Ihrem Gepäckstück freikaufen. Wenn Sie zu zweit reisen, kann einer vorausgehen und vorn die Ankunft des Gepäcks erwarten. Sonst stellen sie erst etwas auf das Band, wenn niemand vor Ihnen in einer Reihe ist, und protestieren Sie laut, wenn sich jemand vordrängt. Natürlich können Sie auf die gleiche Weise Ihr Gepäck verlieren, wenn Sie selbst ein paar Mal durch die Schranke müssen. Denken Sie daher rechtzeitig an alle Metallgegenstände auf Ihrem Körper und verlieren Sie keine Zeit.

 

Lebensgefahr?

 

Touristen wurde im Bus in der Nähe von Agra gesagt, zum Taj Mahal müssten sie hier aussteigen. Es war in der Mitte von Nirgendwo, von den Mitreisenden war keine Bestätigung zu erhalten. Sie hatten vermutlich Angst oder sprachen kein Englisch. Zum Glück hatten die erfahrenen Globetrotter die Route auf einer Landkarte verfolgt. Da sie eine dort eingezeichnete Eisenbahnlinie noch nicht überquert hatten, blieben sie zur Vorsicht sitzen. Wer weiß, wer draußen auf sie wartete?

 

Auch in Lateinamerika ist der Hinweis: "Letzte Station - Sie müssen hier aussteigen!" ein beliebter Trick. Um dem wartenden befreundeten Taxifahrer Kunden zu verschaffen oder für Schlimmeres.Gute Methoden reisen schnell in der Ganovenwelt, auch über Kontinente!

 

Gefahr im Hotel

 

Seien Sie auf der Hut vor dem "Gesundheits-Team", das im Hotel in Ärztemantel und Schwesterntrachtvor Ihrer Zimmertür steht: "Ich bin Dr. Eisenbart, das ist Schwester Julia. Hier im Hotel ist eine Infektion aufgetreten. Nichts Beunruhigendes! Aber schlucken Sie doch zur Vorsicht diese Tablette. Am besten holen wir dafür ein Glas Wasser aus Ihrem Badezimmer." Hotelgäste, die ein solches Pärchen hereinließen, erwachten Stunden später aus tiefer Betäubung, ohne Brieftasche, Kreditkarten, Portemonnaie, goldene Uhr etc. Sie hatten Glück, dass ihnen nichts Schlimmeres passierte.

 

Diebstahl im Hotel

 

Sehr überzeugend ist im Hotel das "Zimmermädchen" in schwarz mit weißem Schürzchen. Es klopft diskret an: "Kann ich bitte das Zimmer machen?" Bekannte ließen es herein und zogen sich diskret auf den Balkon zurück, um nicht bei der Arbeit zu stören. Kamera und Schmuck weg! So ärgerlich Sie auch über einen Diebstahl sein mögen – seien Sie in der Islamischen Welt vorsichtig mit Beschuldigungen bestimmter verdächtiger Personen. In manchen Ländern wird einem Dieb auch heute noch die rechte Hand abgehackt.

 

Diebstahl bei Abfahrt

 

Eine klassische Situation ergibt sich immer wieder in kleinen Hotels. Jeder weiß, dass der Gast um 23 Uhr das Hotel verlässt und nach Hause abfliegt. Die Abschiedsfeier dauert bis 22.50 Uhr. Beim Aufladen des Gepäcks stellt sich heraus, dass Kamera, eine Reisetasche oder sonstige Wertgegenstände fehlen. Es ist zu spät, die 8 km entfernte Polizei herbeizuholen. Also riskieren die Diebe wenig. Klüger ist es, vorab zu verkünden: "Wir machen nur eine Rundreise und kommen in ein paar Tagen wieder."

 

Vorlage eines Rück- oder Weiterflugscheins

 

Vielfach wird – wie in Australien, Indonesien, im mittelamerikanischen Raum, besonders für einige Karibikinseln – die Vorlage eines Rück- oder Weiterflugscheins zur Visa-Erteilung oder bei der Einreise verlangt, dies gelegentlich sogar schon beim Einchecken für den Anflug (damit die Fluggesellschaft nicht riskiert, den Passagier umsonst wieder mit zurücknehmen zu müssen). Oft wird dabei ein Zug-, Bus- oder Fähre-Fahrschein ins Nachbarland oder auch der Nachweis ausreichender Zahlungsmittel für einen Flugschein akzeptiert (z. B. in Form einer Kreditkarte, von Reiseschecks oder einer MCO = Miscellaneous Charge Order = ein bei IATA-Agenturen eintauschbarer Gutschein ohne sonderliche sonstige Nützlichkeit. IATA bedeutet International Air Traffic Association. Sie ist ein Zusammenschluss von 230 Fluglinien, die gegenseitig meist die Flugscheine der angeschlossenen Gesellschaften anerkennen. Sie bestreiten 94% des internationalen Flugverkehrs.)

 

Wenn Vorlage eines Rückflugscheins verlangt wird, verkaufen gelegentlich Reisende ihren später. Da meist der Name des Passagiers auf dem Ticket beim Einchecken mit dem Pass verglichen wird, checkt gelegentlich der Verkäufer mit den Gepäck des Käufers ein und übergibt anschließend dann seine Bordkarte dem Käufer. Das ist natürlich unzulässig und wird mit ständiger Verbesserung der Kontrollen immer schwieriger. Versuchen Sie besser rechtzeitig eine offizielle Umschreibung.

 

Bus blockieren

 

In günstiger Verhandlungsposition sind Sie, wenn Sie einen Bus blockieren können. Ich hatte mit französischen Reisebekannten in Puerto Ayora auf den Galapagos-Inseln einen Ausflug zu einer Nachbarinsel per Boot gebucht. Ein Minibus holte uns von Hotel ab und brachte uns zum Hafen, wo leider kein Boot erschien. Also fuhr uns der Bus zum Hotel zurück. Dort bat man uns, auszusteigen und uns mit dem Reisebüro im gleichen Gebäude wegen der Erstattung auseinander zu setzen. Wir ahnten die Fortsetzung. Einer vonuns ging hinein und schaute nach. Natürlich war das Büro nicht besetzt. Wir weigerten uns, auszusteigen, und bestanden auf eine Rückzahlung des Buchungsbetrages sofort im Bus. Erregtes Telefonieren. Der Chef von det Janze meldete sich nicht. Also fuhr man uns zu seiner Privatvilla. Wir stiegen immer noch nicht aus. Nun kam er heraus, versprach uns sofortige Erstattung im Reisebüro. Das war wundersamerweise plötzlich besetzt. "Bitte kommen Sie doch alle herein!" – "Nein, wir möchten unser Geld hier im Bus zurückgezahlt haben." Sieh da, das gelang mit ganz und gar unlateinischer Eile ohne mañana. Denn der Minibus wurde an anderer Stelle dringend benötigt.

 

Raubüberfall

 

Wenn Sie kaltblütig sagen: "Schon wieder? Ich bin gerade vor fünf Minuten schon ausgeraubt worden und habe alles Wertvolle verloren," kommen Sie vielleicht ganz ungeschoren davon. Oder Sie behaupten: "Nur meine eiserne Reserve von 20 $ haben sie nicht gefunden. Hier für Sie!". Dann suchen Sie möglichst sofort das Weite. Wenn sie dabei im Weglaufen laut um Hilfe rufen, vermeiden Sie damit wahrscheinlich weitere Angriffe. Ein Räuber, der seine Hauptbeute schon zu haben glaubt, wird selten hinter Ihnen herlaufen.

 

Weihnachtszeit - Diebstahlzeit

 

Ganz allgemein sind Sie in der vorweihnachtlichen Zeit besonders Diebstahl-gefährdet. Auch Kriminelle haben Kinder, denen Sie etwas unter den Christbaum legen wollen. Das gilt in vielen lateinischen Ländern auch für die Tage vor dem Fest der Heiligen Drei Könige, die dort die Geschenke bringen.

 

Uhrentrick

 

Apropos Kinder: In einem Land, das ich zu sehr liebe, um einen Schatten darauf fallen zu lassen, hingen sich drei bettelnde Kinder an meine Arme. Nun, ich mag Kinder und das störte mich nicht. Leider hat mir eine der Gören offenbar dabei die Armbanduhr vom Handgelenk gedreht. Zum Glück war es nur eine wertlose Reiseuhr. Auf Ihre Rolex sollten Sie besser aufpassen.

 

Falscher Detektiv

 

Anruf im Hotel: “Hier ist der Hausdetektiv. Wir haben hier im Hotel ein besonderes Schutzprogramm mit Zimmerüberwachung. Werden Sie in den nächsten Stunden das Hotel verlassen und ausgehen? Von wann bis wann etwa?“ Es ist nicht der Hausdetektiv. Es gibt kein Überwachungsprogramm. Ein Einbrecher will nur herausfinden, wann er ungestört arbeiten kann. Das mag er auch als Beamter des Polizeireviers in der Ferienwohnung oder zu Hause versuchen.

 

Falscher Detektiv II

 

Eine – übrigens bezaubernde – deutsche Studentin erzählte mir in La Paz ihre Geschichte. Als sie kurz vorher bei der Ankunft im Busbahnhof ihren Rucksack schultert, spricht sie ein anderer Reisender an. "Touristin? Ich auch. Woher? Ich bin aus Argentinien." Da steht plötzlich ein gutgekleideter Herr vor ihnen und zeigt einen Polizeiausweis. "Ich ermittle wegen Falschgelds. Was ist Ihre Nationalität?" – "Argentinier." – "Deutsche." – "Kann ich bitte Ihre Pässe sehen?" Der Argentinier überreicht sofort respektvoll seinen Pass. Die Deutsche folgt wohl oder übel. Die Pässe werden zunächst einmal eingesteckt. "Haben Sie US-Dollars bei sich?" – "Jawohl, Herr Kommissar, ich habe 600 $," antwortet der Argentinier. "Kann ich sie sehen?" – "Ja, natürlich." Der Polizist blättert sie durch und betrachtet sie einzeln. "Die sind möglicherweise gefälscht. Bringen Sie sie bitte morgen früh um 10 Uhr zur Untersuchung ins Polizeipräsidium, Zimmer 38. Ich werde dort sein. Inzwischen stecke ich sie zur Vermeidung eines Austausches in diesen amtlichen Briefumschlag, klebe ihn zu und unterschreibe ihn über der Verschlussklappe." Er tut das alles und übergibt dem Argentinier den Geldumschlag. "Öffnen Sie den Umschlag nicht vor der Untersuchung. Ihren Pass bekommen sie morgen zurück." – "Vielen Dank. Ich bin morgen um 10 Uhr im Präsidium." Der Polizist zur Deutschen: "Wie viel Dollar haben Sie bei sich?" – "320 $." – "Kann ich sie sehen?" – "Ja." Gleicher Dialog und Ablauf mit einem anderen Briefumschlag. Auf ihren Protest mit Tränen in den Augen erhält sie entgegenkommenderweise wenigstens ihren Pass zurück, den sie für die Hoteleinschreibung braucht. – Wir überlegen, wir diskutieren, sie öffnet auf meine Verantwortung den Briefumschlag. Es ist ein "Paquete Chileno", wie man das in Südamerika nennt, gefüllt mit Zeitungspapier. Die psychologische Beeinflussung durch den anderen, angeblichen Touristen war gut überlegt. Wie man den Umschlagaustausch bewerkstelligt, kann ihnen jeder Zauberkünstler zeigen, es sei denn, er ist Mitglied des Magischen Zirkels und darf seine Geheimnisse nicht an Uneingeweihte preisgeben.

 

Ein paar Wochen später fragte mich in Copacabana ein junger Mann nach dem Fremdenverkehrsamt. "Auch Ausländer? Woher? Ich bin aus Venezuela." Dann baute sich plötzlich ein großer Mann mit Schnurrbart vor uns auf und zeigte uns einen Ausweis: "Policia Federal, ich ermittle wegen Falschgelds. Kann ich Ihre Pässe sehen?" Ich klopfte ihm auf die Schulter, sagte: "Ich kenne den Trick, mein Freund," und ging weiter. Die beiden sahen mir etwas erstaunt nach. Leider sah ich keinen echten Polizisten in der Nähe. Moral: Reden Sie mit anderen Travellern! Man kann aus dem Erfahrungsaustausch viel lernen.

 

Unsichere Zimmer-Tresore

 

Zimmer-Tresore in Hotels für Geld, Reiseschecks, Pass, Schmuck, wertvolle Fotoausrüstung sind selten sicher. Abgesehen von Nachschlüsseln genügt oft schon ein kräftiger Schraubendreher, um die Tür aufzubrechen oder das ganze Schränkchen aus der Wand zu hebeln. Auch der größere und stabilere Typ mit elektronischen Schlössern lässt sich knacken. Wenn auf die Zahlentasten eine dünne Wachsschicht gesprüht ist oder ein staubiges Tuch darüber ausgeschüttelt wurde, kann ein Bösewicht erkennen, welche Nummern als Code benutzt wurden. Die Reihenfolge hat er dann schnell durchprobiert. Wischen Sie die ganze Tastatur mit einem Lappen ab oder berühren Sie bei der Nummerneingabe zur Vorsicht anschließend ein paar zusätzliche Tasten.

 

Kluge Leserzuschriften

 

1. von Muger: “Einen üblichen Hoteltresor mit einem elektronischen Schloss kann man problemlos öffnen. Einige Schläge und gleichzeitig den Verschluss drehen – und schon ist er auf. In wenigen Sekunden und ohne Spuren zu hinterlassen.“

 

2. von Jot: “Jeder elektronische Hoteltresor hat einen Mastercode (falls der Gast seinen selbst gesetzten Code mal vergisst, damit das Ding dann nicht gleich aufgeschweisst werden muss). Manche Hotels nutzen entweder Codes, die sich schnell beim Personal rumsprechen, leicht zu erraten sind (z.B. Postleitzahl oder Zimmernummer mit Nullen aufgefüttert) oder belassen im schlimmsten Fall aus Unwissenheit den Mastercode im Werkszustand (z.B. 000000), siehe www.heise.de/video/artikel/Mordssicherer-Hoteltresor-1888231.html.“

 

 

Probieren Sie vor dem Hereinlegen Ihrer Millionen zuerst, ob das Öffnen funktioniert, um Ärger zu vermeiden. Und schließen Sie einen Schuh oder dergleichen mit ein, dessen Fehlen Ihnen beim Einpacken auffällt. So vergessen Sie Ihre Wertsachen bei der Abreise nicht im Safe. Verwechseln Sie nicht den Safe für Ihre Wertsachen mit der Mikrowelle, wie es kürzlich vorkam.

 

 

Gefährliche Zugreservierung

 

In Ländern wie Indien werden die Namen der Passagiere und ihre reservierten Plätze außen an den Schlafwagen angebracht. Diebe wissen dann gleich, wo sie reiche Beute finden und erwarten Sie schon im Zug. Seien Sie besonders auf der Hut! Versuchen Sie, unter einem einheimischen Namen zu reservieren.

 

Ausgenutzte Hilfsbereitschaft

 

Eine widerliche Methode haben neuerdings Taschendiebe erfunden, die an die Hilfsbereitschaft ihrer Opfer appellieren. Vor Ihnen stolpert plötzlich ein Mann und fällt der Länge nach hin. Sie helfen ihm auf die Beine und merken erst später, dass Ihre Brieftasche fehlt. Vielleicht hat der Herr auch beim Fallen seine Papiere um sich herum auf der Straße verstreut. Während Sie beim Einsammeln helfen, ergreift ein Komplize Ihr Gepäck und läuft damit weg. Auch ein falscher "Blinder" mag Sie anstoßen und bestehlen, während Sie ihn in die richtige Richtung lenken.

 

Trickreiche Taschendiebe

 

Eine Frau ist in einer lauten Diskussion mit einem Händler. Er bezichtigt sie des Diebstahls. Sie zieht ihre Kleider aus, um ihre Unschuld zu beweisen. "Hier, sehen Sie, kein Diebesgut!" Jeder drängelt, um möglichst viel zu sehen. Dabei machen Komplizen die Runde, um in dem Gedränge Portemonnaies und Brieftaschen zu stehlen. Vielleicht machen auch zwei Frauen hintereinander Striptease, damit die Genossen mehr Zeit zum Arbeiten haben.

 

Vorsicht in der Stadt der Engel

 

Immer wieder liest man in thailändischen (The Nation) und deutschen Medien (Spiegel online, Reise-Preise.de) von Problemen auf dem riesigen Flughafen von Bangkok Suvarnabhumi: überhöhte Taxi-Preise, teure Läden, Diebstahl aus Gepäck – die Gepäckträger tragen schon wie Spielbank-Croupiers Uniformen ohne Taschen, möglicherweise systematisch erpressten Touristen. Der Flughafen hat die Eigenart, dass man sich vom Einchecken zu den Flugsteigen durch den riesigen Duty-free-Einkaufsbereich kämpfen muss, der von Kameras überwacht wird. Darin sollen schon hunderte von Touristen angeblich Kosmetika, Lederwaren und anderes gestohlen haben. Einige von ihnen berichteten, dass sie bei Vernehmungen durch die Polizei – teils nach einer Nacht im Gefängnis zum “Weichkochen“ – mit einem langwierigen Gerichts-Verfahren bedroht worden seien, es sei denn, sie zahlten eine hohe "Kaution". Keine Peanuts, sondern bis zu über 8.000 Euro! Hat man den durch schlendernden Touristen Gegenstände in Taschen gleiten lassen? Sind zweifelhafte Filmaufnahmen falsch interpretiert worden? Hat ein Dolmetscher Leute unter Druck gesetzt? Ist die Polizei selbst verwickelt? Schwer zu rekonstruieren, aber es gibt bereits eine offizielle Warnung der irischen Regierung und zahlreiche Presseberichte von Engländern, Dänen usw. Jedenfalls sollte man keine Waren berühren und mit geschlossenen Taschen und Umhängebeuteln den Bereich zügig durchqueren, am besten zusammen mit anderen Reisenden. Tun Sie sich zu zweit oder dritt zusammen, um Zeugen zu haben!

 

Schreckensnachricht

 

Ihr ganzes Gepäck kann jemand in Ruhe wegschleppen, wenn man Ihnen sagt, Ihre Frau sei in der Toilette oder sonst wo in Ohnmacht gefallen, werde von Verbrechern belästigt oder habe einen Unfall gehabt, und Sie in Panik weg stürzen. Bitten Sie jemand, ein paar Minuten auf Ihre Siebensachen aufzupassen, am besten einen Uniformierten.

 

Anruf bei Großeltern

 

Leute, deren Vornamen im Telefonbuch in der Mode der Mitte des vorigen Jahrhunderts auf ein höheres Alter deutet (wie Martha, Mathilde, Lina, Ludwig, Theodor), werden schon mal angerufen: "Guten Tag, liebe Oma! Weißt Du, wer hier spricht?" - "Markus?" - "Ja. Ich bin's. Du, ich bin unterwegs und muss eine hohe Polizeistrafe bezahlen. Kannst Du mir helfen? Sag aber bitte nichts den Eltern, sonst bekomme ich Strafe." Und das Unheil mag seinen Lauf nehmen. Wenn die Oma aber sagt: "Nein, ich weiß nicht, wer spricht." - "Dein Enkel!" - "Welcher von meinen Enkeln?" – dann wird sie bald einen Klick in der Leitung hören. Sagen Sie das bitte Ihren Großeltern!

 

Verstehen wir uns recht! Das ist kein Kleinkram von Einzelfällen mit geringen Schadensbeträgen, sondern laut Spiegel TV Magazin ein Millionenmarkt von hochprofessionellen und mitleidslosen Tätern auch der Roma-Mafia. Die Dunkelziffer ist hoch, da sich Geschädigte oft genieren, über ihren Irrtum zu sprechen. In Einzelfällen haben Opfer bis zu einer Viertelmillion Euro verloren.

 

 

Raffinierter Trick

 

Ein hässlicher Trick, der Ihre Lieben zu Hause in Panik stürzt, wurde in Mittelamerika erfunden: In einer angeblichen Befragungs-Aktion von Regierung, Universität, einer Fluglinie, eines Reiseverlages oder was auch immer werden Touristen über ihre Reise, über ihren Eindruck von Land und Leuten, ihre Zufriedenheit mit Dienstleistungen etc. und schließlich nach ihrem Namen und ihrer Adresse und Telefonnummer in der Heimat gefragt (damit sie vom Gewinn bei einer Verlosung verständigt werden können). Dann wird zu Hause bei der Familie angerufen und mitgeteilt, dass Sie einen Unfall erlitten haben, entführt wurden oder wegen Drogenbesitzes verhaftet wurden. Der Anrufer, angeblich Rechtsanwalt, Beamter eines Ministeriums, Polizist, Hotelier oder Mitarbeiter einer Tourismusbehörde, fordert telegrafische Überweisung einer hohen Geldsumme über Western Union (die keinen Ausweis bei der Auszahlung verlangt), damit Ihnen schnell geholfen werden kann. Denken Sie einmal darüber nach, ob derlei vielleicht auch mit Ihren Eintragungen auf Hotel-Meldezetteln, unvorsichtig weggeworfenen Bank-, Kreditkarten- oder Versicherungsauszügen und Briefen, zu großer Offenherzigkeit im Internet + der Auslands-Telefonauskunft des Reiselandes oder Internets bewerkstelligt werden kann.

 

In besonders raffinierten Fällen wurde vorher das Handy des Reisenden angeblich von der Telefongesellschaft angerufen: "Wir haben eine technische Panne. Schalten Sie bitte während der Reparatur Ihr Gerät für ein paar Stunden ab, damit kein Schaden daran entsteht." Dadurch konnte der Wahrheitsgehalt nicht durch einen Kontrollanruf von zu Hause festgestellt werden.

 

Besprechen Sie vor der Abfahrt zu Hause, dass vor einer Überweisung stets ein telefonischer Kontakt zu Ihnen, Freunden am Platz, Ihrem Konsulat, notfalls einem Fremdenverkehrsamt oder einem renommierten Hotel versucht wird und vereinbaren Sie in jedem Fall die Benutzung des oben erwähnten Codeworts.

 

Begriffen? Na gut, dann eben nicht ... schrieb Jostein Gaarder.

 

 

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